Willkommen beim NABU Markgröningen

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Aktuelles


 

 

 

NABU-Ehrennadel in Gold für Ernst Seitz

 

Im Rahmen der NABU-Jahresversammlung hat Ernst Seitz als Dank für seine Leistungen im Naturschutz die Ehrennadel im Gold erhalten. Er ist seit 65 Jahren Mitglied im Naturschutzbund NABU und ebenfalls jahrzehntelang als Vogel- und Naturschutzwart tätig. 

 

NABU-Vorstand mit Jubilar: Gerhard Oettinger, Ewa Paliocha, Helmut Schäfer, Ernst Seitz, Johannes Meiwes, Frank Handel (NABU-Kreisverband Ludwigsburg)


Die Lerche ist "Vogel des Jahres 2019"

Zum zweiten Mal nach 1998

 

 

Typischer Agrarvogel im Sinkflug

 

 

 

 

Foto: NABU/ Michael Eick

Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Damit küren der NABU und der bayrische LBV, Landesbund für Vogelschutz, die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998. 

 

„Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres leider nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied. 

 

„Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, sagt Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender. 

 

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern. 

 

Heute fehlt meist die Auflockerung der Landschaft durch Brachen, Sommergetreide oder extensiv genutztes Grünland, wo die Vögel auch im späten Frühjahr noch brüten könnten. 

Der Feldlerche hilft dann auch ihre perfekte Tarnung nicht mehr. Mit nur 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung an der Oberseite ist sie im Stoppelfeld gut getarnt. Ihr einziger Schmuck besteht aus feinen, schwarzbraunen Längsstreifen und Strichen am Oberkopf und einer kleine Federhaube.

 

Unsere Ohren nehmen Feldlerchen eher wahr als die Augen. Die Männchen singen meist im Flug aus einer Höhe von 50 bis 200 Metern, wo sie mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen sind. Ihr scheinbar endlos tirilierender Gesang bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. War es früher oft unmöglich, aus diesem Geräuschteppich einen einzelnen Vogel herauszuhören, ist es heute eine Freude, überhaupt eine Lerche zu hören. In manchen Gegenden ist der Himmel über den Feldern sogar bereits stumm. 

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2019 und zur 114 Euro-Aktion für naturverträgliche Landwirtschaft gibt es auf der Webseite des NABU.de

Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...

Storchennest (Symbolbild)
Storchennest (Symbolbild)

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen gratuliert den Vaihingern herzlich zum Wiedereinzug der Störche. 20 Jahre wurde geackert, überlegt, umgekrempelt und kooperiert um den Lebensraum so zu gestalten, dass der Storch sich wohlfühlen und wieder einziehen kann. 

Der Lohn für die Mühe: Ein Storchennest in Horrheim.

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Wer klappert denn da in Markgröningen?

Kaum zu glauben und doch wahr: Im Juni 2014 konnte die Gemeinde Markgröningen zweimal einen Storchenbesuch verzeichnen. Ein Ereignis der besonderen Art, von dem es hoffentlich noch viele geben wird.

Ausserdem wurde Anfang Oktober auf den Enzwiesen, Höhe Unterriexingen, ein einzelner Storch gesichtet.