Willkommen beim NABU Markgröningen

Natur erhalten, Ressourcen schützen

Mit Begeisterung für die Natur

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Falsche Tierliebe schadet Jungvögeln!

Deshalb: Finger weg von scheinbar hilflosen Vogeljungen!

 

Scheinbar verlassene Jungvögel sollten nicht aufgenommen werden. Die halbflüggen Ästlinge halten sich meistens in der Nähe des verlassenen Nests auf und werden weiter von den Altvögeln versorgt.

 

 7. Juni 2018 – Den NABU erreichen derzeit häufig Anfragen von besorgten Tierfreundinnen und -freunden, wie sie scheinbar verlassenen Jungvögeln helfen sollen. Der Expertenrat lautet erstmal: Finger weg! „Die unerfahrenen und im Fliegen noch ungeübten Vogeljungen wirken auf den ersten Blick zwar hilflos. Sie aufzunehmen ist jedoch falsch verstandene Tierliebe“, sagt der NABU-Ornithologe Daniel Schmidt-Rothmund. „Meine Bitte an alle Vogelfreunde: Lassen Sie die halbflüggen, so genannten Ästlinge einfach sitzen.“ 



Junger Hausrotschwanz - Foto: NABU/Martina Muhle

 

Scheinbar verlassen sitzen derzeit in Wiesen oder auf Wegen noch nicht ganz flugfähige Jungvögel, die herzzerreißend rufen. Dies sind keine Hilfeschreie, sondern Bettelrufe. „Damit halten die Vogeljungen Kontakt zu ihren Eltern. Sie halten sich in der näheren Umgebung des verlassenen Nestes auf und werden von den Altvögeln versorgt“, so Schmidt-Rothmund. Greift der Mensch in dieser sensiblen Phase ein, unterbricht er die Bindung zwischen Alt- und Jungvogel. 

Bei Gefahr durch Katzen oder Straßenverkehr könne ein Jungvogel kurz aufgenommen und dann ohne Probleme wieder zurück in eine schützende Astgabel am Fundort gesetzt werden. Anders als bei Rehkitzen nehmen Vogeleltern ihre Jungen wieder an, wenn diese von einem Menschen berührt wurden. „Kuscheln ist trotzdem nicht erlaubt. Jungvögel sind Wildtiere, ihnen darf nur im echten Notfall geholfen werden. Ansonsten ist dies ein Verstoß gegen das Naturschutzgesetz.“ 

Die beste Vogelhilfe ist für den Vogelkundler ohnehin ein naturnaher, giftfreier Garten mit abwechslungsreichen, einheimischen Pflanzen, wo Vögel Nahrung in Form von Beeren, Würmern und Insekten finden und sich sicher verstecken können. 

Sind die Jungen aus dem Haus, machen sich die Vogeleltern vieler Vogelarten an eine zweite und dritte Brut. Die Brutsaison endet daher für Gartenvögel wie Kohl- und Blaumeise erst im August. „Wer einen Nistkasten besitzt, muss diesen nach der ersten Brut nicht säubern. Nur wenn mit absoluter Sicherheit über etwa fünf Tage hinweg kein Vogel ein- und ausfliegt, kann man die Nisthilfe reinigen. Ansonsten ist das Entfernen eines Nestes aber eine Straftat nach dem Bundesnaturschutzgesetz“, stellt der Ornithologe fest.

 



Der Star ist "Vogel des Jahres 2018"

Ein Star zum Schwärmen

 

 

Ein Musiktalent

und Formationskünstler

 

 

 

 

Foto: NABU/ Georg Dorff

Der Star macht seinem Namen alle Ehre. Mit seiner Schwarmbildung und eindrucksvollen Flugformationen bietet er faszinierende Schauspiele in der Luft. Außerdem  kann der gelehrige Vogel Geräusche aller Art nachmachen vom Handyklingeln bis zu Musikstücken.

Der Star ist zwar eine der häufigen Vogelarten in Deutschland, aber der Bestand nimmt ab. In den letzten zwei Jahrzehnten verringerte sich seine Anzahl um eine Million Starenpaare! Der Grund ist die immer intensivere Nutzung seiner Lebensräume wie Weiden, Wiesen und Felder. Hecken und alte Bäume mit Hohlräumen verschwinden. 

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2018 gibt es auf der Webseite des NABU Deuschland

Der NABU-Kreisverband Ludwigsburg macht sich stark für den Star

 

Zum Starenjahr hat die Volkshochschule Ludwigsburg folgende Angebote im Programm: 

 

- Kurs 1811340  Stars und Sternchen der heimischen Vogelwelt. Der Star - Vogel des Jahres; Reinhard Mache;           17. 4.2018 von 19:00 bis 20:30 Uhr; Kleiner Saal Kulturzentrum

-  Kurs 1811335  Staren-Führung in Streuobstwiesen; Carolin Zimmermann; Termin geplant für Anfang bzw. Mitte April. Termine dann auf der Homepage der VHS unter der Kursnummer zu finden. 

 

Tel. 07141 910-2552 

http://www.ludwigsburg.de

 

Weitere Starenereignisse sind für das Herbstsemester vorgesehen: 

- eine Starenexkursion nach Waghäusl mit Dr. Reiner Ertl 

- eine Starenexkursion mit Prof. Claus König nach Pleidelsheim 

- ein Abend für Stare und Sternchen (mit dem Gitarrenduo Michelangela und Jette Dorka) im Schlosskeller Marbach im November

 

Und dann gibt es noch das vom NABU-Kreisverband und NABU BFA-Umwelbildung herausgegebene Kinderbuch:

„Fritz der Star“, Natur und Tier-Verlag, mit einem Vorwort von Prof. P. Berthold 

ISBN 978-3-86659-389-3


Bei uns Zuhause...

Leben an Enz und Glems


Wir gratulieren...

Storchennest (Symbolbild)
Storchennest (Symbolbild)

Die NABU Ortsgruppe Markgröningen gratuliert den Vaihingern herzlich zum Wiedereinzug der Störche. 20 Jahre wurde geackert, überlegt, umgekrempelt und kooperiert um den Lebensraum so zu gestalten, dass der Storch sich wohlfühlen und wieder einziehen kann. 

Der Lohn für die Mühe: Ein Storchennest in Horrheim.

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Wer klappert denn da in Markgröningen?

Kaum zu glauben und doch wahr: Im Juni 2014 konnte die Gemeinde Markgröningen zweimal einen Storchenbesuch verzeichnen. Ein Ereignis der besonderen Art, von dem es hoffentlich noch viele geben wird.

Ausserdem wurde Anfang Oktober auf den Enzwiesen, Höhe Unterriexingen, ein einzelner Storch gesichtet.