NABU / NAJU Veranstaltungen 2018


 

Noch bis 18.05. Ausstellung "Irrweg Pestizide"

 

 

 

 

13 Rollups zum Thema „Irrweg Pestizide“ zeigt die informative Wanderausstellung des NABU.

 

 

Wann: Bis 18.05.2018 zu den Öffnungszeiten der Volksbank 

      Am Dienstag, 15.05. von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr,

      am Donnerstag, 17.05. von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr und

      am Freitag, 18.05. von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr besteht jeweils die Möglichkeit zur Diskussion.

Wo: In der Schalterhalle der Volksbank Markgröningen

 


10.05. NABU-Jugend On Tour

 

 

 

Foto: Frank Derer, Nabu

 

An „Christi Himmelfahrt“, 10.Mai 2018 kommen wir in den Genuss einer Spezialführung durch die Vogel-warte Radolfzell des Max-Planck-Institutes für Ornithologie. Im Anschluss daran werden wir den Boden-see unsicher machen!

Beginnen wir mit dem ersten Programm-Punkt unserer Exkursion: Dr. Wolfgang Fiedler, langjähriger Chef der Vogelwarte, wird uns zu Liebe auf seine Vatertags-Freuden verzichten und die Markgröninger NAJUs in die ornithologische Forschung einweihen. Er ist heute auf seinen Kerngebieten des Vogelzu-ges und der Anpassungsleistungen der Vögel an denselben tätig. Im Fokus seiner Untersuchungen stehen die Auswirkungen der Wanderaktivitäten auf unsere Umwelt: zum Beispiel Verbreitung von Sa-men und Krankheiten.

In Atem wird der Wissenschaftler auch durch das Phänomen gehalten, dass Vögel gewisse Zugstrate-gien entwickeln, um bessere Chancen zu haben, die Strapazen ihrer ausgedehnten Flüge überstehen zu können, mit Veränderungen ihrer Zugrouten oder sogar ihres Gefieders…

Hier noch ein paar klärende Stichworte zur Funktion der Vogelwarte: Beringung, Besenderung, Popula-tionsentwicklung, Monitoring, genetische Untersuchungen, Verhaltensforschung von Vögeln- und wir dürfen Herrn Fiedler über die Schulter gucken!

Nebeneffekt: Ein Einblick für Kinder und Jugendliche in die praktische Arbeit eines Wissenschaftlers als mögliche Zukunfts-Perspektive- muss ja nicht jeder Informatiker werden.

Nach dieser Führung gehen wir vielleicht noch ins Medienhaus, an den Strand, beobachten die Tierwelt in der Region, nach Lust und Laune.

 

Habt ihr Feuer gefangen, dann meldet euch bitte telefonisch bei Shirley Tümpel ( 07045 / 2030714 ).

 

Wann: 10.Mai 2018, um 8:30 Uhr

Fahrt: Auto-Fahrgemeinschaften

Treffpunkt: Markgröningen, Festwiese-Parkplatz

Ausrüstung: Badezeug, evtl. Fernglas 

Eltern: dürfen selbstverständlich auch mitkommen

Anmeldung: erforderlich (s.o.)

 

Viel Spaß wünscht euch der NABU Markgröningen

 


05. 03. Vogelkundliche und botanische Abendwanderung im Leudelsbachtal mit Ausklang

 

 

Die Wanderung fand bei schönstem Frühlingswetter unter der Führung von Ernst Seitz und  Ronald Meinert statt.

 

Einige unserer Entdeckungen:

 

Singdrossel auf ihrem Nest

 

 

OrchideenSpinnenragwurz, Helmknabenkraut, Großes Zweiblatt, Bocksriemenzunge, Bleiches Waldvögelein

 

 

 

Vielblütige Weißwurz

 

 

 

 

  Weiße Schwalbenwurz


12. 04.: NABU Monatsrunde mit Vortrag über den Uhu von Prof. Dr. Claus König 

 

Infos zu: König der Nacht vom Neckartal

Film von Claus & Ingrid König

 

Der Uhu (Bubo bubo) ist die größte Eulenart Europas. Man kann ihn deshalb mit Recht als „König der Nacht“ bezeichnen. 

Um die Mitte des 20. Jahrhunderts konnte der Uhu in weiten Teilen Deutschlands als ausgerottet gelten. Durch intensive Schutzmaßnahmen von Restpopulationen und ausgewilderten Uhus aus Nachzuchten konnte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederbesiedelung kleiner Gebiete in unserem Land erreicht werden. 

Inzwischen haben die Uhus viele Regionen unseres Landes wieder besiedelt und sind in den letzten Jahren auch im Neckartal heimisch geworden. Dort haben sie vor allem die Muschelkalkfelsen an Steilufern des Neckars besiedelt. Die Ludwigsburger Ornithologen Prof. Dr. Claus König und seine Frau Ingrid, welche schon an den Wiedereinbürgerungsversuchen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beteiligt waren, beschlossen deshalb, eine Filmdokumentation über den Uhu im Neckartal bei Ludwigsburg zu erstellen. In dieser befassen sie sich vor allem mit einem Brutvorkommen auf der Ludwigsburger Gemarkung. Dieses haben die Autoren von dessen erster Ansiedelung im Herbst 2014 bis in den Spätsommer 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie dokumentiert. 

Der Film befasst sich in erster Linie mit Ökologie und Verhalten des Uhus in den von Weinbergen umgebenen Neckarfelsen während drei erfolgreicher Brutperioden. Er bietet vor allem Einblicke in das heimliche Leben des „Königs der Nacht“. Dabei zeigt er auch  einmalige Aufnahmen aus dem Fortpflanzungsverhalten sowie  von der Aufzucht der Jungen. Besonders bemerkenswert ist, dass bei der Brut von 2015 das Männchen durch einen Unfall im Weinberg ums Leben kam und das Weibchen dennoch in der Lage war, die drei Junguhus erfolgreich aufzuziehen. Nachdem sich der weibliche Uhu neu verpaart hatte, wurden 2016 drei und 2017 vier Junge groß. So hoffen wir, dass uns der eindrucksvolle „König der Nacht“ im Neckartal erhalten bleibt und die dumpfen „ búoh“- Rufe des Uhumännchens dort weiterhin durch die Herbst- und Vorfrühlingsnächte schallen! 

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Wann: 12.04.18 19:30 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal   "Heilig Geist", Betzgasse 1

Kosten: Keine


31.03. Botanische und vogelkundliche Wanderung im Siegental 

Ein Rückblick von Johannes Meiwes 

 

Bei Sonnenschein – wenn auch bei frischen Temperaturen – ging es vom Aichholzhof zum Siegental. Bedingt durch die kühlen Tage zuvor waren die Blüten der Küchenschellen und Buschwindröschen noch im Anfangsstadium ihrer Blüte.

Wenn Sie diese Frühlingsboten in voller Pracht erleben wollen, dann schlägt Ihnen der NABU an diesem Wochenende einen Spaziergang ins Siegental zu den Küchenschellen oder zu den Buschwindröschen im Rotenacker Wald oder im Muckenschupf vor.

Auch in der Vogelwelt wurde der beginnende Frühling angezeigt. So konnten trillernde Feldlerchen hautnah erlebt werden. Ebenso konnten Kiebitz, Schwarzmilan, Starenschwärme, Bluthänfling, Hohl- und Ringeltauben oder auch Fasan beobachtet werden – um nur einige der gesehenen Vogelarten aufzuzählen.     


18.03. Botanische und vogelkundliche Morgenwanderung im Leudelsbachtal

Bericht von Helmut Schäfer

 

Heute Morgen war es ganz schön kalt. Bei – 1° C begann unsere Morgenwanderung durchs Leudelsbachtal. Ronald Meinert führte unsere kleine Gruppe. Durchs (noch) unberührte Leudelsbachtal gingen wir bis zum Hammelrain, von dort hinauf zum Rotenacker und zumEnzblick. Der Rückweg führte uns bis zum Kunstweinberg und von  dort quer durch den Wald auf die Tammer Seite. Über die Peterweinberge und die Brennerin gingen wir wieder hinunter zum Parkplatz. – Und es

hat sich gelohnt. - Durch die 5 cm starke Schneedecke mussten sich die Vögel anstrengen, ihr Futter zu finden. Es war ganz schön Betrieb im Tal. Manche Vögel beobachteten wir bei der Morgentoilette im Leudelsbach, andere suchten nach etwas Essbarem, wieder andere befanden sich auf dem „Fluchtflug“ nach Westen ins etwas wärmere Rheintal.

Auch für Ronald Meinert hat sich die Wanderung gelohnt. Wir sahen zum Beispiel die seltene Waldschnepfe und den Wanderfalken, hörten und sahen den Schwarzspecht und fast die ganze Familie der Spechte, einige Schwarzmilane

und einen Wacholderdrosselschwarm auf dem Flug nach Westen, vier Gebirgsstelzen mit ihrem gelben Bauchgefieder, Wiesenpieper, Zaunkönig, Wintergoldhähnchen, die ganze Drosselfamilie, einige Meisenspezies, viele Rotkehlchen, zwei Waldbaumläufer, Kleiber, Finken und Stare, einen Erlenzeisig und, und, und. – Botanisch war leider nichts geboten. Dazu war die Schneedecke zu mächtig.

 


08.03. Audienz beim Ökoprinz

 


Schon mal gehört? Prinz Felix zu Löwestein?!

 "N´echtes Käpsele ischer!" Der adelige Landwirt und Agrarwissenschaftler setzt sich fortwährend mit dem Problem der Welternährung bei unserer exponentiell wachsenden Population auseinander. Und zwar unter dem Gesichtspunkt ökologischer Landwirtschaft und Lebensweise. Hier sieht er sowohl die Lösung gegen den Hunger, als auch unsere Umweltprobleme. Dafür bereist er die ganze Welt und erforscht in den jeweiligen Regionen die landwirtschaftliche Praxis, sowie die Umsetzbarkeit von Alternativen. 

Ein Kosmopolit, dessen Herz auf dem richtigen Fleck schlägt und der nicht müde wird, sein profundes Wissen weiterzugeben. Seine zahlreichen Bücher, Fernseh- und Internetauftritte sprechen für sich. Hier gehts zur Sache! Zur Sache der Welternährung und Rettung des Lebens auf der Erde. 

In Harmonie mit der Schöpfung, sowie in Frieden miteinander zu leben, das wäre doch ein schönes Ziel. Dafür kämpft der Ökoprinz. 

Bei dieser NABU-Vortragsveranstaltung wird es hoch hergehen. Eingangs werden wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Markgröningens Grußworte sprechen. 

Endlich, nach zweieinhalb vergeblichen Jahren auf seinen Spuren gelang es dem NABU-Markgröningen, ihn, diesen weltreisenden Multiplikator mit dem übervollen Terminkalender als Referenten vor Ort zu gewinnen. Alle Menschen ab 15 Jahre, die sich für die diversen Aspekte einer ökologischen Lebensweise und Landwirtschaft interessieren, sind herzlich eingeladen zur "Audienz beim Ökoprinz." 

Er und wir würden uns über eine rege Beteiligung an der abschließenden Diskussion freuen. Diese Veranstaltung ist wie immer kostenneutral.

 

Wann: Donnerstag, 8.März 2018, 19:00 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal "Heilig Geist", Betzgasse 1

Viel Spaß wünscht Ihnen und euch der NABU-Markgröningen.

 


20.01. Winterschnitt für die Streuobstwiese

 

Der NABU Markgröningen bietet interessierten Mitgliedern und Gästen einen Obstbaum- Schnittkurs an. Die Schwerpunkte liegen auf dem „Erziehungsschnitt“ für Jungbäume und dem „winterlichen Pflegeschnitt“ für ältere Bäume. Neben Apfelbäumen stehen auch Birnen- und Kirschbäume zur Verfügung. Der Fachwart Roland Uhl aus Möglingen zeigt den richtigen „Winterschnitt“. Sie können gerne Ihr eigenes Werkzeug mitbringen und nach dem offiziellen Teil das Erlernte selbst ausprobieren, das heißt, selbst Hand anlegen. Der Fachwart wird Sie bei Bedarf beraten. Für eine kleine Verpflegung ist gesorgt.

 

Wir treffen uns am Samstag, den 20. Januar 2018 um 13:30 Uhr bei den städtischen Streuobstwiesen auf dem Ruxart. - Zur Orientierung: Biegen Sie auf der Straße nach Unterriexingen - in der Senke der 70er-Zone – nach links in den Feldweg ein (Achtung! Bitte auch auf den nachfolgenden Verkehr achten!). Dort befinden sich die Streuobstwiesen gleich rechts am Weg. – Der Kurs ist kostenlos. Dauer ca. zweieinhalb bis drei Stunden.  Nach dem Kurs ist eine Vesper im Freien vorgesehen.

Sollte es dauerhaft regnen, dann fällt der Schnittkurs aus und wird in Bälde neu angesetzt. Den neuen Termin erfahren Sie wieder aus der Presse. 

 

Damit wir besser disponieren können erbitten wir Ihre Anmeldung unter der Tel.-Nr. 07145 – 7614 (Helmut Schäfer) oder per E-Mail unter hml.schaefer@t-online.de .

 

Wann: 20.01. 13:30 - ca.16:30 

Wo: Städtische Streupobstwiesen am Ruxart

Mitzubringen: Bei Bedarf eigenes Werkzeug

Kosten: Keine

Anmeldung: Tel.07145 – 7614 (Helmut Schäfer) oder per E-Mail unter hml.schaefer@t-online.de .


NABU / NAJU Veranstaltungen 2017


20.10.  Ökomobil - komm´  bald wieder nachhaus…

Ihr erinnert euch: Es war vor vier Jahren hier in Markgröningen. Es hat ordentlich Spaß gemacht und uns fürs Wasserleben die Augen geöffnet. Seltsame Mikroorganismen, unbekannte Wasserinsekten- und Amphibienlarven, klitzekleine geheime Lebensweisen in Fluss und Teich. Sie alle wuchsen unterm Mikroskop zu riesenhaften Monstern heran. Eine Direktübertragung auf eine großflächige Screen war spannender als jeder Fernsehkrimi. 

 

Wir konnten einem Molchbaby sogar beim Atmen durch seine Kiemen zuschauen. Der Gasaustausch an diesen äußerlichen Atemorganen funktioniert wie bei unseren Lungen, nur 100% anders. 

Interessierte Jungforscherinnen und Jungforscher sind auch in diesem Jahr herzlich eingeladen, mit uns nach dem lebendigen Gold der Fließ- und Stehgewässer zu schürfen.

 

Es wäre super, wenn ihr euch telefonisch anmeldet, denn es war gar nicht so einfach, einen Ökomobil-Termin für 2017 zu bekommen. Der immer ausgebuchte Veranstalter, Herr Werner Paech vom Regierungspräsidium, kommt extra aus Stuttgart zu uns mit seinem riesenhaften Fahrzeug. Deswegen ist es für ihn wichtig, zu wissen, auf wieviele Kinder er sich einrichten soll.

 

Anmeldung unter der Telefonnummer 07045/2030714

 

Wann: 20.10.2017    14:00-17:00 Uhr

Wo: Parkplatz vor dem Steinbruch Zimmermann, Markgröningen

Mitzubringen: Wechselkleidung und Gummistiefel

Kosten: Keine

 

 

 


 

13.10.: Die Stunde der Fische

 

Vor Abermillionen Jahren gab es sie schon, bevor sich aus dem berühmten Quastenflosser einst ein Urmolch entwickelte (von Echsen mal ganz zu schweigen). Noch heute vollführen sie in Glems und Enz, den wunderschönen naturnahen Flüssen Markgröningens wahre Kunststücke des Überlebens. 

Jede Gewässerstruktur weist ihre speziellen Arten auf. So gibt es, verborgen in tiefem Grund, unter Steinen, Wurzeln und im Schlamm vergraben sonderbare Tiere. Dort warten sie auf die Nacht, um dann ohne Fressfeinde, die ja zu dieser Zeit schlafen, „freie Bahn“ zu haben. Zu diesen sogenannten Grundfischen zählen der Schlammpeitzger, die Groppe oder Mühlkoppe, der Steinbeißer…Eines ausgeklügelten Systems, um Mangel- sowie Frostperioden zu überstehen, bedient sich die Karausche. (Wer kann kann schon 5 Tage ohne Sauerstoff leben und hat Frostschutzmittel im Blut?) Sie alle bilden für die Wissenschaft und den Naturschutz wichtige Anzeiger (Indikatoren) der Wasserqualität, weil sie auf Veränderungen derselben empfindlich reagieren. Wenn man nun also ihnen hilft, kommt auch die übrige Fischfauna wieder zu ihrem Recht. 

Die Stunde der Fische  ist eine Vortragsveranstaltung mit tollen Bildern und kleinen Videos über Tiere, die fast niemand niemand kennt, die aber das gleiche Element brauchen wie wir: Wasser. Deshalb sollte uns das fortwährende Fische-Sterben zu denken geben und uns zum Engagement aufrütteln. 

An diesem Abend erwartet uns ein Überblick über unsere einheimischen Fische, ein tiefer Einblick in die Lebensweise der speziellen obengenannten Arten, mit ihrer Anpassung an ihre ökologischen Nischen. Sowie ein Eindruck der für sie von Stadt und Land durchgeführten Naturschutzmaßnahmen, um den sensiblen Spezies das Überleben zu erleichtern, bzw. sie und ihre Lebensräume z.B. in Glems und Enz als Bereicherung für unsere Enkel zu erhalten. Seien wir uns immer darüber im Klaren, am Anfang war der Fisch…

Der Vortragende, Herr Hilmar Grzesiak ist uns als langgedienter Fisch-Fachbeauftragter vom NABULandesverband empfohlen worden. Schon in den vorbereitenden Gesprächen hat er uns verblüfft mit seinem überwältigende Fachwissen und seiner Liebe für unsere Fische.

Wagen Sie, verehrtes Publikum, mit uns den Sprung ins kalte Wasser von Glems und Enz, zu den abenteuerlichen, schleimig-schuppigen, kiemenbewehrten Geschöpfen im benachbarten Fluss. Es gibt an diesem Vortragsabend für Kinder und Erwachsenen manches zu entdecken. Dazu lädt der NABU Markgröningen Sie und euch ganz herzlich ein. Natürlich ist die Veranstaltung wie immer kostenfrei.

 

 

 

 


6.10.: Walderkundung im Muckenschupf

 

Das vom NABU Markgröningen geförderte Schafprojekt „Die Wollzwerge - Naturschutz auf vier Beinen“ macht mal wieder von sich reden: Wir laden ein zu einer Open-Air-Veranstaltung im Muckenschupf. Hier wird der ehemalige Forstwirt Volker Sülzle uns in die kleinen und großen

 

                             Geheimnisse der Bäume einweihen. 

 

Wir werden den Wald zu Fuß erkunden und dabei viele Aspekte beleuchten. Zur Sprache kommt die Waldwirtschaft im Wandel der Zeit, die Bedeutung der Baumarten für den menschlichen Bedarf, die Ökologie des Waldes, der Nutzen in der modernen Medizin.

Schon unsere keltischen Vorfahren erfreuten sich einer tiefgründigen Baum-Astrologie und -Mythologie, die ebenfalls anklingen wird.

Tauchen Sie mit uns ein in das komplexe Gefüge des Waldes, leichtfüßig, freudig, spielerisch. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Natur und dem Genuss der Begegnung mit ihr.

Für die Freunde der Waldlichtungen und des Offenlandes besteht im Anschluss eventuell noch die Möglichkeit, unsere schnuckelige Oussantschaf-Herde zu besuchen, um ihre Bedeutung für Flora und Fauna zu verstehen.

 

Wann: Freitag, 06.Oktober 2017, 16:30 Uhr, ca. 2h

Wo: Unterriexingen, Frauenweg, beim Kriegerdenkmal „Weißes Kreuz“ ca.200m hinter der Frauenkirche, direkt am Muckenschupf

Wer: alt und jung, Vielleicht vergesst ihr heute mal euer Smartphone?

Eintritt: 50 EUR / Person, Kinder nur 25 EUR,...Spässle gmacht. koscht nix!

 

Anmeldung erwünscht, auch für Rückfragen: 07045 / 20 30 714

 

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

 

Eure Wollzwerge

 


24.09.: Fledermausnacht in  Markgrönigen

 

 

 

 

     

 

 

 

                Der NABU- Markgrönigen möchte Sie am Sonntag, den 24.09.2017

zu einer Bat Night einladen. Ewa Paliocha von der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz, Baden Württemberg (AGF-BW) wird Ihnen während einer kleinen Exkursion im Stadtgebiet Wissenswertes über die einheimischen Fledermäuse berichten und Sie an Orte führen, wo man mit etwas Glück Fledermäuse auch live beobachten kann. 

 

Treffpunkt: Stadthallen-Parkplatz / HGG-Haupteingang

Uhrzeit: 19:00 Uhr bis etwa 21 Uhr

Zielgruppe: Erwachsene und Kinder in Begleitung von Erwachsenen. 

Kosten: keine

Wichtig: Bei Regen findet die Veranstaltung nicht statt. 

 


16.09.:        Ein Männlein steht im Walde...

 

Pilzkundliche Führung im Rotenackerwald

 

Weder Tier, noch Pflanze, wer weiß es genau? Es gibt nur einen, der die Pilze wirklich kennt, und der heißt Karl-Heinz Johe! -:) Jetzt hat der NABU Markgröningen ihn erfolgreich geworben für die große Pilzwanderung am Samstag, 16.September 2017 um 14:00 Uhr. Wir sind sehr froh und dankbar, dass der Fachbeauftragte vom NABU-Landesverband und geprüfte Pilzsachverständige der deutschen Gesellschaft für Mykologie mit seinem großen Wissensschatz zu uns in die Gemarkung kommt.

Langjährige Erfahrung mit jugendlichem und erwachsenem Publikum zeichnet seine Arbeit aus. Er erläutert uns, wie mit Pilzbüchern umzugehen ist, wo die Gefahren im Umgang mit Pilzen lauern und wie man sich vor ihnen schützt. Sein Hauptaugenmerk wird die ökologische Bedeutung von Pilzen sein. Also, Messer und Körbe können getrost zuhause bleiben. Obwohl auch die kulinarische Bedeutung einzelner Pilzarten bei unserer Erkundung eine Rolle spielen wird, werden wir uns eher konzentrieren auf die Symbiose der Pilze mit Tieren und Pflanzen.

Ein großer Themenkomplex wird für uns durch praktische Erläuterungen am lebenden Beispiel plausibel. Karl-Heinz Johe, der den Natur- und Pilzliebhabern schon seit Jahrzehnten als Experte zur Seite steht, wird eine insgesamt cirka 3-stündige Fahrt auf sich nehmen, um für uns unter anderem folgende Fragen zu klären:

Welche Pilze sind giftig oder essbar, welche besonders schmackhaft?

Wie nützlich sind Pilze für uns Menschen und für den Wald?

Welche Pilze leben in den verschiedenen Waldtypen, bzw. Biotopen?

Wie können wir dazu beitragen, dass die Vielfalt der Pilze erhalten bleibt?

Was hat es mit dem „Pilz des Jahres“ auf sich?

Welche Vertreter von Flora und Fauna profitieren besonders von Pilzen?

Welche Pilzfamilien gibt es in unserer Landschaft?

Allseits bekannt und doch ewiges Geheimnis: Was macht den Pilz so besonders?

 

Pilzliebhaber der Region, meldet euch schnell an, damit ihr noch zu den 25 TeilnehmerInnen dieser einmaligen Exkursion gehört! Diese NABU-Veranstaltung ist wie immer kostenfrei, gegen eine Spende ist jedoch nichts einzuwenden.

 

Anmeldung: unter Telefon-Nr: 07045 / 2030714 ( AB )

Termin: Samstag, 16.09.2017, 14:00 Uhr

Dauer: gute 2 Stunden

Treffpunkt: Markgröningen, Parkplatz beim Flohberghaus über dem Leudesbachtal

Mitzubringen: robuste Kleidung, evtl. ein Pilzbuch und eine Lupe, wenn vorhanden

 

Viel Freude für Alt und Jung wünscht euch der NABU Markgröningen.

 

 

 

 

 

 

   Judasohren


22.6.: Nabu-Vortragsabend über die europäische Wildkatze

 

 

Mysteriöse Diva des Waldes

 

Scheu, unscheinbar mit wenig Farbkontrast, eher verwaschener Fellzeichnung, grünen Augen, kürzeren Ohren, die bei Erregung zur Seite gestellt werden, Schwanz etwas gedrungener und stumpfer mit abgegrenzten Fellzeichnungsringen. Als Kennzeichen im Gegensatz zu unserer Hauskatze, mit der sie genetisch wenig verbindet. Nie würde sie sich mit einer ebensolchen Domestizierten einlassen. Dafür benötigt sie viel zuviel Abstand zu uns Menschen.

Schön ist sie jedoch und selten. Und sie braucht dringend unsere Hilfe, weil ihr Lebensraum bedrohlich zerschnitten ist. Straßen-, Wohnungs-Bau, Industrieansiedlung ringsherum, zum Beispiel in Baden-Württemberg. Wie soll man da als „felis silvestris“ von A nach B gelangen?

Um Abhilfe zu schaffen, kämpft unser Reverent Herr Axel Wieland mittels Vernetzungsprojekten für die Wildkatze. So genannte „Wildkatzen-Korridore“ sollen dieser echten Waldkatze sicher zu ihrem Ziel einer erfolgreichen Reproduktion ( Vermehrung ) und Wiederansiedlung in wildkatzen-gerechten Naturräumen verhelfen.

Am Vortragsabend begleiten wir den Wildkatzen-Experten bei seinen aufregenden Schutz- und Forschungsunternehmungen. Themengebiete sind: typische Wildkatzen-Biotope, Familienleben, Lebensbedingungen, Paarungsverhalten, Gefährdung, Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlung.

Auch hier gilt für uns NaturliebhaberInnen: „Was man kennt, das kann man schätzen, was man schätzt, das will man schützen.“

Wir laden Sie ein, verehrtes Publikum, mit uns neue Hoffnung zu tanken, dass die schöne Wilde im verwaschenen Pelz doch noch zu retten ist und vielleicht bald auch zu uns in die Markgröninger Gefilde zurückkehrt. Im Stromberg ist sie ja bereits erfolgreich unterwegs, inklusive Nachwuchs.

Herr Axel Wieland, der schon vor vielen Jahren sein Herz an dieses faszinierende Tier verloren hat, wird uns nicht nur mit seinen spannenden Ausführungen in Atem halten, sondern uns auch ermutigen, im Wildkatzenschutz mitzumachen. Vielleicht springt der Funke über!

 

Wann: Donnerstag, 22.Juni 2017, 19:00 Uhr

Wo: Markgröningen, Betzgasse 1, im Gemeinsdesaal der kath. Kirche „Heilig Geist“

Eintritt: frei

 

 

Viel Vergnügen beim Vortrag wünscht Ihnen und euch der NABU-Markgröningen.

 

 Foto: Peter Hildebrandt vom NABU Thüringen


16.06. Steinkauz-Beringung im Gewann Lettenbödle

 

Der NABU Markgröningen freut sich über den schönen Bruterfolg im Gewann Lettenbödle

 

Seit Jahren hängen auf der Markgröninger Markung mehrere Steinkauz-Brutröhren

auf städtischen und privaten Streuobstwiesen. Sie sind teilweise im Besitz des NABU Markgröningen, teilweise gehören sie Privatpersonen und teilweise auch der FOGE - Forschungsgemeinschaft zur Erhaltung einheimischer Eulen e.V. Die FOGE begleitet wissenschaftlich das Artenschutzprogramm zur Erhaltung der einheimischen Eulen.

 

Der Ansprechpartner der FOGE, Herr Herbert Keil, war am Freitag, den 16.06.2017 bei uns in Markgröningen und hat die fünf jungen Steinkäuze aus der Brutröhre im Gewann Lettenbödle wissenschaftlich aufgenommen. Dazu gehört das Vermessen der Jungen: Gewicht, Größe, Länge der Fänge, Länge der Flugfedern, Beschaffenheit des Schnabels, allgemeiner Ernährungs- und Gesundheitszustand,... Alles wird protokolliert und unter der Ringnummer in das Datenblatt für das Steinkauz-Verzeichnis eingetragen. Danach werden die jungen Käuze beringt und wieder in ihre Röhre zurückgesetzt. Während dieser Zeremonie beobachten die Altvögel das Geschehen aus sicherer Distanz aus den Kronen der umliegenden Obstbäume. Sie wollen schließlich wissen, was da mit ihren Jungen geschieht. –  Keine Angst – die Altvögel nehmen ihre Jungen danach wieder an und füttern sie so lange weiter, bis die „Ästlinge“  schließlich den Baum verlassen und selbst nach Futter suchen können. Dann müssen sie gewöhnlich von zuhause „ausziehen“  und sich selbst ein Revier suchen bzw. erobern. 

 

 

Hier ein paar Bilder der Beringungsaktion:

 

 

 

 

 

 

 

Nach Beringung blieben die Ästlinge friedlich auf einem Ast sitzen.

Wenn Sie mehr wissen wollen über den Steinkauz, dann können Sie sich gerne an die 

Mitglieder des Artenschutzprojekts Steinkauz im Landkreis Ludwigsburg wenden.

 

Na? – Haben Sie „Lust auf Natur“ bekommen? – Wir freuen uns über Interessierte, aktive Helfer und passive Unterstützer unserer Artenschutzprojekte. Melden Sie sich einfach bei uns:

 

Ansprechpartner:

Helmut Schäfer hml.schaefer@t-online.de Tel. 07145 – 7614

Ewa Paliocha ewa.paliocha@t-online.de Tel. 07145 -  930062

Ernst Seitz hml.schaefer@t-online.de Tel. 07145 -  6970

NABU im Netz www.nabu-markgroeningen.de 

 

Über eine Spende für unsere zahlreichen Natur- und Artenschutzprojekte freuen wir uns natürlich sehr. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können Sie die Spende bei Ihrer Steuererklärung geltend machen. 

Konto-Verbindung:   VR-Bank Asperg-Markgröningen,    BIC: GENODES1AMT

IBAN: DE88 6046 2808 0661 0950 02

H. S.

 

 

Artenschutzprojekt Steinkauz im Landkreis Ludwigsburg

Ein Projekt für den Steinkauz - eine Art des 111-Arten-Korbes 

 

Projektpartner 

• Forschungsgemeinschaft zur Erhaltung einheimischer Eulen e. V. 

• Vogelwarte Radolfzell 

• Max-Planck-Forschungsstelle für Ornithologie 

• Stadt Oberriexingen, Stadt Bönnigheim 

 

Projekt mit mehreren Aktionen 

Status: laufend (seit 1988) 

 

Region: Landkreis Ludwigsburg 

 

Kurzbeschreibung 

Auf Wunsch der Vogelwarte in Radolfzell wird im Gebiet des Landkreis Ludwigsburg mit einer Größe von 687 km² erstmals eine Bestandsentwicklung (Populationsuntersuchung) des Steinkauzes durchgeführt. 

 

Weit über 700 Steinkauzröhren wurden in geeigneten Obstbaumwiesen im Kreisgebiet für eine Optimierung der Brutplatzvernetzung ausgebracht. Dazu war viel Überredungskunst, Aufklärungsarbeit und Einfühlungsvermögen gegenüber den Eigentümern von Obstbäumen und Gebäuden nötig. Alleine im Landkreis Ludwigsburg werden heute ca. 210 Steinkauz-Brutpaare wissenschaftlich erfasst und betreut. 

 

Um das Steinkauzprojekt künftig noch effizienter zu gestalten und um neue wissenschaftliche Erkenntnisse für den Artenschutz zu gewinnen, wird nun in 32 Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg eine mehrjährige Studie anhand von Radiotelemetrie und Brutplatzaufzeichnungen durchgeführt. Durch Planberingung in Verbindung mit langfristigen Populationsstudien bzw. regelmäßigen Kontrollen der markierten Vögel durch die FOGE e.V. wird hier ein gemeindeübergreifender und kreisweiter Artenschutz praktiziert. 

 

 

 

Besonders bedanken möchten wir uns unseren Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung unserer Naturschutzarbeit: 

• Untere Naturschutzbehörde im Landkreis Ludwigsburg 

• Firma Ensinger, Ensinger Mineral-Heilwasser GmbH 

• ASS Arbeitsgemeinschaft Streuobstwiesen Steinheim

 

 

Wissenschaftliche Zusammenarbeit: 

• Vogelwarte Radolfzell 

• Vogelwarte Sempach CH 

• Förderverein für Ökologie und Monitoring von Greifvögel- und Eulenarten e.V. 

• OGBW - Ornithologische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

 

 

Ansprechpartner 

 

FOGE - Forschungsgemeinschaft zur Erhaltung einheimischer Eulen e.V. 

Ansprechpartner: Herbert Keil 

Brunnengasse 3/1 

71739 Oberriexingen 

Telefon: 07042 / 98272 

Fax: 07042 /941 620 

Email: foge-eulenforschung@t-online.de 

www.eulenforschung.de

 

 


 

 

 

11.März: NAJU-Exkursion ins Wollmatinger Ried am Bodensee

 

 Auf den Spuren der Kampfläufer besuchen wir im größten zusammenhängenden Ried-Gebiet des Bodensees eindrucksvolle Watvogel-Populationen. Ausgestattet mit Fernglas und Vorfreude auf die lebendige Sensation dieses herrlichen Feuchtgebietes begeben wir uns von Markgröningen aus per Autokonvoi auf eine ornotologische Reise. Wir werden im Vogel- und Naturschutzzentrum vom zuständigen NABU-Fachbeauftragten erwartet, der unsere Wissenslücken geduldig füllen wird. Ob Brachvogel, Bekassine oder Biber- hier gibt es vieles zu bestaunen.

 

Als kleines Bonbon nach der Exkursion lassen wir unsere Seelen noch ein bisschen auf der Insel Mainau baumeln. Sie lädt zum Relaxen ein mit Schmetterlingshaus, Schloss, Wasservogelschwärmen, einem traumhaften Landschaftsgarten, Spielplätzen, Schaubauernhof und vielem mehr.

 

Am frühen Abend werden wir wohlbehütet und voll von Eindrücken wieder in unsere heimatlichen Gefilde zurückkehren.

 

Um die Autos ökologisch sinnvoll auslasten zu können und zur Erleichterung der Organisation bitten wir um telefonische Anmeldung ( 07147/270254 ).

 

 

 

Wann: 11.März 2017, um 8:00 Uhr

 

Treffpunkt: Markgröningen, Festwiese-Parkplatz

 

Ausrüstung: robuste Kleidung, evtl. Fernglas oder Fernrohr ( für unsere Piraten )

 

Eltern: dürfen selbstverständlich auch mitkommen

 

Kosten: überschaubar, da gesponsert vom NABU

 


17:03.: NABU-Vortragsveranstaltung

"Quirlige Baumgeister"

 

 

 

Wir beginnen unsere Vortragsreihe im Jahr 2017 mit einem Eichhörnchen-Abend, zu dem wir große und kleine Fans einladen. Es ist die Rede von nützlichen, possierlichen Baumpflanz-Experten in roten, braunen oder schwarzen Pelz gehüllt. Mit Puscheln an den Ohren und einem beeindruckenden flauschigen Schwanz, der die Körperlänge unserer süßem Helden überragt. Welch armes Leben wäre es doch ohne die quitschlebendigen Nussknacker und Baumkronen-Akrobaten in unserer Nachbarschaft... Wie langweilig ohne ihre Loopings und waghalsigen Sprünge von Baum zu Baum... Wie öde ohne ihr riskantes Fangspiel Stamm ´rauf und kopfüber wieder ´runter... Man traut seinen Augen kaum. Es ist, als wäre die Schwerkraft aufgehoben, wenn Eichhörnchen miteinander herumtollen...

 

Unsere Referentin ist die Biologin Ewa Paliocha, unter anderem für die Wilhelma und das Rosenstein-Museum im Einsatz. Im Ludwigsburger Raum wurde sie bekannt durch ihre Fledermaus-Events, „Bat-Night“ genannt. Ewa arbeitet schon seit Langem in der NABU-Ortsgruppe Markgröningen mit und unterstützt uns durch ihre weitgefächerten, wissenschaftlichen Kenntnisse. Eichhörnchen und deren Verwandte zählen zu ihren besonderen Favoriten. Deshalb setzt sie sich auch für die „Eichhörnchenhilfe Stuttgart“ ein.

 

Aus diesem Grund sind wir NABU´s allesamt ziemlich neugierig auf diesen Abend, wo wir mal ganz frech hinter die Kulissen der süßen Nager schauen dürfen. Seien Sie mit uns gespannt.

 

Herzliche Einladung!

 

 

 

Wann: Freitag, 17.März 2017

 

Beginn: 19:00 Uhr

 

Veranstalter: NABU Markgröningen

 

Wo: Markgröningen, Gemeindesaal „Heilig Geist“, Betzgasse 1

 

Eintritt: frei

 

 

 


NABU / NAJU Veranstaltungen 2016

Vortragsveranstaltung: Freitag, 28.Oktober

 

 

 

Extentrische Traumtänzer, bizarre Fabelwesen, zarte Nymphen, angriffslustige Monster, leichtfüßige Feen, ausserirdische Kampfgeschwader

 

kurzum: Wasserinsekten

 

Wir bekommen mit dem Vortrag von Herrn Dr.Staniczek, einem kinder- und jugenderfahrenen Wissenschaftler aus der Entholomogie des Stuttgarter Rosensteinmuseums die Gelegenheit eines wunderbaren Einblicks in das geheimnisvolle Universum der Wasserinsekten.

Ein sich gegenseitig bedingendes Netz von Artenreichtum in Abhängigkeit von vorhandener Wasserqualität und Größe des Biotops, beziehungsweise Beschaffenheit des umgebenden Lebensraumes... ...wirbelloses Leben im Süßwasser, schön, skuril, abenteuerlich, unfassbar komplex!

Lassen Sie sich, verehrtes Publikum, die Augen öffnen für das, was überall um uns herum unter der Wasseroberfläche passiert. Vielleicht ein kleiner Anstoß, sich mehr für einheimische Gewässer und deren Lebensgemeinschaften zu interessieren. Vielleicht sogar ein Impuls, dafür pflegerisch tätig zu werden: Entweder im eigenen Garten, an Enz, Glems oder Leudelsbach unserer Gemarkung oder mit der örtlichen NABU-Gruppe zusammen bei unseren angelegten Naturschutzbiotopen.

Wir hoffen auf rege Teilnahme und heißen Sie zu unserer kostbaren, jedoch kostenfreien Wasserinsekten-Veranstaltung herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Jung und Alt, für die wir auch ein paar Überraschungen bereithalten werden.

 

Auf zum insektenforscherischen Tauchgang!

 

Ihr und euer NABU Markgröningen

 

Wann: Freitag, 28.10.2016, 19:00 Uhr

Dauer: ca. 1,5h

Wo: Markgröningen, kath.Gemeidezentrum „Heilig Geist“, Betzgasse 1

 

 

 

Lauschattacke: Abendwanderung am 30.09.

 

 

Naturschutz-Jugend treibt sich nachts herum

 

lauscht dem Fluss und dem Wildschwein

 

lässt Fuchs und Marder zu Wort kommen

 

hat ein Ohr für Eulenvögel

 

mit ziemlich lautlosen Schwingen

 

und bringt Verständnis auf für das Schweigen

 

der Amphibien und Nachtfalter.

 

Nachtaktive Blindschleichen können zwar gut sehen

 

aber nicht singen- macht nix, finden wir.

 

Altweiber-Sommer ist auch in der Nacht

 

ein Genuss.

 

Deswegen lauschen wir mitten hinein

 

bewegt durch die dunkle Natur

 

bis wir es nicht mehr aushalten.

 

Das Schweigen der Najus endet mit einem

 

Laut-Spiel am prasselnden Feuer.

 

 

 

...und jetzt mal „ernst“: Wir wollen dich einladen zur

 

Nachtaktion um mal etwas anderes zu erleben.

 

 

 

Treffpunkt: Klärwerk Talhausen ( vor der Brücke )

 

Datum: Freitag, 30.09., 19:00 Uhr

 

Dauer: ca. 2 Stunden

 

Organisation: Shirley Tümpel

 

Für weitere Informationen: 07147/270254

 

 

 

Vortrags-Veranstaltung:    Heuschrecken: Fluch oder Segen

 

 

Die junge Biogeographin und Insektenforscherin Dr. Daniela Matenaar nimmt uns mit auf eine ungewöhnliche Weltreise, unterwegs auf ihrer endlosen Erkundungstour nach Heuschrecken. Von der Feldgrille auf der Wiese nebenan, bis zur Wanderheuschrecke des tiefsten afrikanischen Buschlandes. Nichts Wesentliches entgeht ihrem geschärften Forscherblick. An dem sie uns für 1,5 Stunden teilhaben lässt:

Alles über Heuschrecken, Grillen, Grashüpfer aus der Sicht der versierten Entomologin, die für das Rosenstein-Museum Stuttgart tätig ist. Sie wird uns mit eindrucksvollen Bildern, Tonaufnahmen und Fakten ihres Fachwissens in eine insektische Traumwelt entführen, aus der wir wie verwandelt, ungerne, aber höchst inspiriert, wieder in unseren heuschreckenarmen Alltag erwachen werden. Lassen Sie sich überraschen vom Zauber der grillus campestris (Feldgrille), gryllotalpa gryllotalpa (Maulwurfsgrille), psophus stridulus (Schnarrheuschrecke), oedipoda caerulescens (blauflügelige Ödlandschrecke) und vielen anderen singenden, zirpenden, rasselnden Musikern des nationalen, sowie internationalen Insekten-Orchesters.

Übrigens: Das Spezialgebiet von Frau Dr. Matenaar sind die südafrikanischen taubstummen Heuschrecken (Betescoides) mit Duft- bzw. Gebärdensprache.

 

Viel Vergnügen bei dieser wie immer kostenfreien Veranstaltung für Jung und Alt wünscht Ihnen

 

Ihr NABU Markgröningen

 

PS: Es werden quietschlebendige Vertreter der Heuschrecken-Fauna bei uns zu Gast sein!

 

Wann:                  Freitag, 01.Juli 2016

Beginn:               19:00 Uhr

Ende:                   rechzeitig zum Viertelfinal-Spiel der EM um 20:30 Uhr

Wo:                       Markgröningen, Gemeindesaal der katholischen Kirche „Heilig Geist“,

                              Betzgasse 1

 

 


Kultveranstaltung mit Shirley Tümpel:    Expedition Lurch

 

Endlich ist sie nun aus ihrer langen Winterruhe erwacht: Shirley Tümpel ist wieder da! Die verrückte NABU-Lady ist ganz ausser sich vor Freude, darüber dass es bei uns in Markgröningen immer noch eine relativ intakte Amphibien-Fauna gibt. Auch im Jahr 2016!

Täglich streift die seltsame Dame in Wald und Flur herum, um ihre glitschigen Freunde zu beobachten und ihnen zu lauschen. Oft sieht man sie in diesen Zeiten an Matschpfützen und kleinen Tümpeln hocken und tiefe Flötentöne ausstoßen, wenn sie versucht, mit ihren Lieblingen, den Gelbbauchunken Kontakt aufzunehmen. Man soll es nicht glauben: Die antworten ihr! Jedoch beim Geknatter des Laubfroschrufes darf sie noch Fortschritte machen, wie spaziergehende Passanten bemerken.

Was steckt nun hinter diesem merkwürdigen Verhalten der Naturschützerin und Künstlerin? Frau Tümpel möchte die Einwohner der amphibischen Parallelwelt verstehen lernen und ihnen helfen, zum Beispiel mittels ihrer alljährlichen Tümpelreinigungsaktionen. Dafür und für viele andere Aktivitäten trommelt sie einen zahlreichen, fast ebenso begeisterten Kriechtier-Fanclub zusammen, der ihr beisteht, unterschiedliche Biotope amphibien- und reptiliengerecht zu gestalten.

Liebe Naturschutzfreunde und -freundinnen, wenn Sie Lust und Zeit haben, sich von Shirley Tümpels Begeisterung anstecken zu lassen, dann gehen Sie mir ihr auf die diesjährige „Lurch-Pirsch“. Es sei erwähnt, dass diese Veranstaltung selbstverständlich für „jung und alt“ ist.

 

Wo treffen wir uns? Markgröningen, am Gruppenklärwerk Talhausen, vor der Glemsbrücke

Wann: Samstag, 04.Juni 2016, 19:30 Uhr

Kosten: frei

Bringen Sie bitte „robuste“ Kleidung mit und zwei Stunden Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit.

 

Viel Spaß bei der Exkursion wünscht Ihnen der NABU Markgröningen

 


Vortragsveranstaltung:    Biber - Pelzige Kettensägen

 

Von der einen Seite her heftig angefeindet als „Schädling“, der landwirtschaftlich genutzte Uferzonen unserer heimischen Flüsse unterwühlt. Auf der anderen Seite Applaus für den „versierten Landschaftsarchitekten“, der nebenbei Renaturierung betreibt, indem er den Fließgewässern ihr natürliches Erscheinungsbild zurückgibt. Und damit vielen inzwischen verschwundenen Mitgliedern von Flora- und Fauna-Familien wieder zu einer Heimat verhilft.

Obwohl einst zu Hunderttausenden in Europa verbreitet, war unser hochspezialisierter Freund für 160 Jahre verschollen- ausgerottet! Kleine Ausnahmen bildeten abgeschiedene Flußauen in Deutschland und Skandinavien. Europaweit gab es insgesamt nur noch 300 Exemplare. Sein Todesurteil war gesprochen aufgrund der hohen Qualität des Biberpelzes: warm, weich, dicht ,schön.

Heute, da unter strengem Naturschutz gestellt, erobert sich das poussierliche Wassertier unsere Flüsse und Seen zurück. Der Biber schafft mit kleinen Tricks vielfältige Lebensräume für verloren geglaubte Sezies wie Brachvogel und Kibitz.

Seine Arbeitsweise: Nagen, Fällen, Abtransport, Sammeln, Schichten, Stapeln, Stauen

Seine Arbeitswerkzeuge: Sehr harte, ein Leben lang nachwachsende, Nagezähne, Schwimmhäute zwischen krallenbewehrten Zehen, ein platter, breiter Ruderschwanz, ein dichtes Fellkleid

Seine Arbeitsziele: Dämme, Burgen, unterirdische Gänge, Höhlen

Seine Hobbies: Holzfällerei, Schaffung natürlicher Flussauen mit ökologischer Vielfalt

Seine Nahrung: rein pfanzlich-vegan, alles, was Bäume zu bieten haben: Wurzeln, Blätter, Rinde, Holz.

Seine Schwäche: Er unterscheidet nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Bäumen.

 

Um uns dem Biber zu nähern und uns mit ihm vertraut zu machen, widmen wir ihm einen Abend. Für diese außergewöhnliche Veranstaltung haben wir wieder einmal eine echte Kapazität gefunden: Herr Rainer Allgäuer, Diplombiologe, Zoologe und Bibermanager für unser Ländle seit 2000. Er wird uns einweihen in die Lebensweise des europäischen Bibers. Er hat in den letzten Jahren maßgeblich das Bibermanagement mit aufgebaut und vorangetrieben. Sein Tätigkeitsfeld umfasst neben Forschungsaktivitäten unter anderem die Ausbildung von BiberberaterInnen. Diese sollen dort helfen, wo sich Konflikte mit dem Biber abzeichnen und Informations-Bedarf besteht über dieses interessante, perfekt ans Wasser angepasste Nagetier.

 „Heilig Geist“, Betzgasse 1

Eintritt: frei

Veranstalter: NABU Markgröningen

 

Wir freuen uns auf viele kleine und große Biber-Interessierte und hoffen auf rege Beteiligung.

 

Ihr NABU Markgröningen

Wann: Freitag, 10.Juni 2016, 19:00 Uhr

Wo: Markgröningen, katholischer Gemeindesaal

Foto von Franz Robiller / NABU

In der Rubrik "Nachlese" finden Sie einen Rückblick auf unsere vergangenen Vortragsveranstaltungen.